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Passivhausfenster
Allgemeines und Bauweise
Passivhausfenster sind so genannte "Vollholzfenster", was bedeutet das die komplette Struktur des Fensters aus Holz besteht (meistens Fichte oder Lärche). Die Fenster können auch nach Wunsch durch Aluminium ergänzt werden. Durch diese Bauweise, die patentlich geschützt wurde, werden Dämmstoffe überflüssig, weil die Dämmwirkung der Luft genutzt wird. Damit die Luft als Dämmstoff verwendet werden kann, ist es nötig dass das Holz eine Dicke zwischen 90 und 100 mm besitzt. Liegt die Dicke unterhalb der 90 mm ist keine ausreichende Dämmung mehr gewährleistet, was zu Problemen führen kann. Zudem werden im Rahmen der Fenster Luftkammern eingebaut, die dafür sorgen das die Wärmebrücke unterbrochen wird.
Die Wirkung
Durch die Luftkammern werden Wärmestromlinien abgelenkt, was die Wärmebrücke unterbricht. So wird ein optimaler U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) von Uw = 0,75 Watt erreicht. Dieser Wert ist nach der neuen EN ISO 10077 genormt und berechnet.
Der Wetterschutz
Damit die Wärmedämmung noch effektiver arbeiten kann, werden so genannte Wetterschenkel aus Aluminium verwendet. Diese sorgen durch ihre thermisch getrennte Bauweise für eine bessere Wärmedämmung. Temperatur - oder Wärmestromlinien verlaufen so ruhig und gleichmäßig über dem ganzen Profil des Passivhausfensters.
Auch die Optik spielt bei einem Fenster eine tragende Rolle. Das Passivhausfenster besticht durch seine schlanke Linienführung und wird so den Vorstellungen einer modernen Architektur gerecht. Durch eine Breite von jeweils 70 mm passen sich Flügel sowie der Rahmen des Fensters perfekt in die Vertiefungen ein.
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